Wer bei mir anruft, spricht mit demjenigen, der die Arbeit auch macht.
Cut & Fit ist keine Kette und kein Ladenlokal mit wechselndem Personal. Es ist eine Werkstatt und ein Schneider — ich nehme Ihr Kleidungsstück an, ich nähe es, ich gebe es Ihnen zurück. Das ist der Grund, warum ich Ihnen am Telefon sagen kann, was etwas kostet und wann es fertig ist. Es gibt niemanden dazwischen, der erst nachfragen müsste.
Angezogen wird immer. Eine Hose, die auf dem Tisch liegt, sagt nichts darüber, wo sie an Ihnen endet — deshalb wird abgesteckt, nicht nach Tabelle gerechnet.
Der Faden gehört zum Stoff. Farbe, Stärke, Material: es gibt einen Grund, warum hier eine Wand voller Garnrollen steht statt drei Standardfarben.
Genäht wird auf Industriemaschinen. Die gehen durch eine doppelte Jeansnaht, ohne zu stocken, und legen einen Stich, den man in zwei Jahren noch nicht sieht.
Und wenn etwas nicht geht, sage ich das. Lieber ein ehrliches Nein vorher als eine Arbeit, mit der Sie nachher nicht zufrieden sind.
Weil ein Teil meiner Kunden sonst keinen Schneider hätte. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, für den ist die beste Schneiderei der Stadt genauso weit weg wie gar keine.
Einmal hinfahren kostet mich eine halbe Stunde. Für den Menschen, den ich besuche, ist es der Unterschied zwischen einer Hose, die passt, und einer, die im Schrank bleibt. Diese Rechnung geht für mich auf.
Ein Anruf genügt. Ich sage Ihnen sofort, was es kostet und wann es fertig ist.